Gemeindehaus

Neubau Gemeindehaus

Gemeindehaus – Neubauplan, aktueller Stand

 

 „Wie steht es um das Gemeindehaus-Bauvorhaben?“, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde nicht selten gefragt. Am 20. September 2018 fand zu diesem Thema in der Kirche eine Gemeindeversammlung statt. Der Kirchenvorstand hatte alle Gemeindeglieder dazu eingeladen.

Hier geben wir die wichtigsten Informationen noch einmal wiedergeben:

Bis vor ca. eineinhalb Jahren standen uns für die Gemeindearbeit zwei Gebäude zur Verfügung: das Haus der Jugend und das Haus Bäckerstr. 3, in dem sich früher auch eine Pfarrwohnung befand. (Achtung: Es geht hier nicht um das denkmalgeschützte Fachwerk-Pfarrhaus Klostergang 2!) Es war offensichtlich, dass die Gemeinde diese beiden großen Gebäude nicht auf Dauer würde unterhalten können, zumal beide schon älter und stark sanierungsbedürftig waren. Der Kirchenvorstand beschloss, sich auf den Standort zu konzentrieren, der näher bei der Kirche liegt (Bäckerstr. 3), und das Haus der Jugend zu veräußern. Im Jahr 2017 konnte es tatsächlich verkauft werden.

Der Kirchenvorstand hat dann gründlich über die Frage beraten, was mit dem alten Haus Bäckerstr. 3 geschehen sollte.

 

Ursprünglich lautete der Plan: Sanieren und durch einen Anbau erweitern (um einen großen Saal zu bekommen). Jedoch erwiesen sich die Gründe gegen dieses Vorhaben als stärker: Der Aufwand, das Haus behinderten- und inklusionsgerecht zu gestalten, wäre unverhältnismäßig hoch, u. a. weil das Haus zweigeschossig ist und schon das Erdgeschoss über dem Umgebungsniveau liegt. Das Problem, innerhalb des Hauses zwei verschiedene Niveaus zu haben, ließe sich nicht bzw. nur durch exorbitante Kosten beseitigen.

            Auch nach einer Renovierung wäre die Energiebilanz des Gebäudes nicht befriedigend, die Heizkosten Textfeld: Visualisierung des Gemeindehaus-Neubaus: Blick aus Richtung Südostenweiterhin zu hoch. Der Saal hätte Säulen mitten im Raum und keine einheitliche Breite. Und bei einem solchen Altbau müsste man mit dem          Risiko unkalkulierbarer Umbaukosten-Steigerung rechnen. Deshalb hat der Kirchenvorstand beschlossen, das alte Gebäude durch einen Neubau zu ersetzen.

Dieser weist folgende Merkmale auf:

ca. 530 m² Nutzfläche – das ist so viel, wie unsere Gemeinde entsprechend der Zahl ihrer Mitglieder in ihrem Gemeindehaus haben darf (gemäß den Maßstäben der Landeskirche).

 

 

Der Bau ist durchgehend ebenerdig und auch ansonsten behinderten und –kinderwagengerecht.

Es gibt einen westlichen Trakt, der ungefähr auf der Fläche des jetzigen Hauses steht. In ihm gibt es zwei Gruppenräumen und ansonsten funktionale Räume (wie Toiletten) und Büros, z. B. Kirchenbüro, Büros für Pastor und Diakon, Beratungsräume des Diakonischen Werkes.

Schräg daran angesetzt und über ein Foyer damit verbunden wird ein größerer Saal, der im jetzigen Garten gebaut wird. Der Saal kann durch mobile Trennwände in mehrere Räume unterteilt werden.

Die Kosten des Neubaus belaufen sich nach der ersten Kostenschätzung (von 2017) auf 3.105.000 €. Davon werden ca. 84 % aus kirchlichen Mitteln finanziert (Landeskirche, Kirchenkreis, Zevener Kirchengemeinde). Manche Zuschüsse müssen noch eingeworben werden, und auch auf Spenden werden wir angewiesen sein. Der Bauantrag ist im Genehmigungsverfahren beim Landkreis. Im nächsten Jahr sollen die Bauarbeiten starten.

Haben Sie Fragen zu unserem Bauvorhaben? Dann sprechen Sie Pastor Knapmeyer oder andere Mitglieder des Kirchenvorstandes gerne an!

 

Kontakt

Herr Pastor Martin Knapmeyer